Römer

künstler:
Unbekannt
datierung:
17. Jh
technik:
Glas, geblasen
maße:
13 x 5,7 CM

Status und malerische Meisterschaft

Im 17. Jahrhundert gehörte der Römer zu den begehrtesten Glasgefässen und war nicht nur ein gängiges Trinkgefäss, sondern konnte auch Wohlstand und gesellschaftlichen Status repräsentieren. Unterschiedliche Formen und Grössen sowie aufwendige Verzierungen zeugen von seiner grossen Beliebtheit. Auch in den Stillleben der Zeit erscheint der Römer immer wieder als kostbares und zugleich alltägliches Objekt.

Für Pieter Claesz war der Römer ein ideales Motiv, um seine Meisterschaft in der Darstellung von Glas unter Beweis zu stellen. Lichtreflexe, Transparenz und Spiegelungen boten ihm vielfältige Möglichkeiten, die Grenzen zwischen gemalter und wirklicher Welt zu verwischen.